Ich bin ein haptischer Mensch – das ist für jemanden, der einen Blog führt, ein überraschendes Eingeständnis. Aber ich habe überquellende Bücheregale und kann mit diesen online-Lese-Apparaturen nichts anfangen. Um so schöner ist das Druckerzeugnis, das ich in den Händen halte – man möchte es streicheln, mit den Fingern vorsichtig über die Vertiefungen und Titel fahren, es sanft touchieren. Ein Tacker, ein paar Kabel, Pflaster, eine Froschsammlung – ich sehe mich noch, dem Dadaismus frönen, so war es jedenfalls vorgeschlagen. Arme ausbreiten, Kopf kreisen, Schulter und Kiefer drehen, Gesichter malen, frontal, in Vogel- oder Froschperspektive – ich wusste gar nicht, dass zeichnen so ganzheitlich ist. Lena Skaya hat mit ihrem Buch „Menschen zeichnen – eine Annäherung“ einen großen Wurf gelandet. Es macht einfach Spaß, sich darauf einzulassen, in kleinen Übungen Schritt für Schritt voranzukommen, den menschlichen Körper künstlerisch zu erkunden, Zehen und Füße zu zeichnen, Hände in Spiralformen, Gesichter in…
Klaviermusik. Mit Wodka-Flasche in der Hand und Pelz um die Schultern säuselt Alexandra del Lago…
Wenn der junge Österreicher Lukas Sternath mit dem Gesicht fast auf der Tastatur des Flügels…
Generalmusikdirektor Golo Berg steht mit dem Rücken zum Publikum, er wirkt wie ein großer schwarzer…
Das 6.Sinfoniekonzert gestern Abend stand im Zeichen der Orgel. Heute und Sonntag wird es wiederholt.…
Welch ein Beginn, die Mischung aus Glockenspiel und Vibraphon, ganz leise und andächtig wie ein…
Der Mond, riesengroß und hell, taucht hinter Schilf ins Meer, vorne laufen die Wellen aus.…
Wenn plötzlich „Kratzer“ auftauchen, also fremde Wesen, die Kratzer hinterlassen, dann ist die Lage doch…
Petterson bastelt mal wieder. Von der Decke hängen Schnüre, aber irgendwie funktioniert die neue Erfindung…