and the Oscar goes to…

Auch wenn die Jury gestern Abend den Preis für die beste Regie dem Theater Oberhausen für „Schuld und Sühne“ verlieh, auch wenn die Jugendjury ihren Preis ans Schauspiel Dortmund vergab für den „Theatermacher“ und das Theater Moers für die beste Ensembleleistung ausgezeichnet wurde – das Publikum war sich einig und stimmte für „Extrem laut und unglaublich nah“. Das war noch mal spannend und warm. 4 Preise gab es mit einer jeweils tollen Laudatio, die gut begründet und nachvollziehbar war. Die Jury zeichnete Andreas Beck aus für seine Rolle als Staatsschauspieler Bruscon in Thomas Bernhards „Theatermacher“, mit dem das Theatertreffen begann. Julia Sylvester bekam – wie kaum anders zu erwarten – noch einen Sonderpreis für ihre herausragende schauspielerische Leistung als Oskar, einen achtjährigen Jungen, der seinen Vater beim Einsturz des World Trade Centers verloren hat. „Leider kann sie heute nicht hier sein“, sagt in Vertretung Regisseur Mirko Schombert und setzt augenzwinkernd…

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