Kobaltminen und Luftsäcke

Aus einem Turm von Monitoren und Fernsehgeräten dröhnen finanzielle Forderungen. Da nutzt es auch nichts, dass Feli von Beinahe-Enden in schönen Worten ihre Zahlungsunfähigkeit umschreibt. Als Ausweg bietet sich eine Heirat an, verbunden mit der Hoffnung auf Erbe des reichen und alten Schwiegervaters. Aktuell tröstlich aber, wenn der Psychiater Dr. Flachmeier einen Geldkomplex attestiert. Schließlich kann man nichts dafür, wenn man krank ist. Da hilft nur eins: ein stationärer Aufenthalt im Sanatorium in den Gondelfinger Bergen. Gestern Abend war Premiere von Felicia Zellers „der Geldkomplex“ im Kleinen Haus. Regie führte Max Claessen. Das Sanatorium steht unter der Aufsicht von Frau Professor Dr. Knust, die heilt durch regelmäßige Mahlzeiten und durch Moorbäder. Dass das wirklich hilft, darf man bezweifeln, zumal sich alle Insassen in pekuniären Schwierigkeiten befinden. Und dann gibt es noch Henry, der eigentlich kein Patient, aber ein Freund von Feli von Beinahe-Enden ist. Der taucht immer wieder im Sanatorium…

Navigiere