durch Mark und Bein

Wenn sie im rotschimmernden Wickelkleid, kontrastierend zu schwarzen Schuhen und dunklem Pagenschnitt, auf die Bühne kommt, ist jedem klar, dass dies kein normales Konzert ist, in dem Konzertmeisterin Midori Goto die erste Geige spielt. Dann ist sie Solistin und gibt vielleicht – wie gestern – das Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 von Philip Glass zum besten – das 6. Sinfoniekonzert unter musikalischer Leitung von Stefan Veselka. Und das macht sie so schön, dass sie mit Blumen überhäuft wird. Glass ist ja kein Unbekannter beim Theater Münster, immerhin wird ja gerade die Oper „der Untergang des Hauses Usher gespielt ( http://erlesenesmuenster.de/mit-der-horror-oper-ins-wochenende/ ) Manch einem gerät Glass allerdings zu wenig abwechslungsreich und man hätte wohl gut 2 Sätze streichen können. Mein persönlicher Geschmack ist das nicht, ich empfand das Violinkonzert auch in der Länge für ausgewogen, eben auch, weil es mal anders war. Man muss sich darauf einlassen. Aber im…

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