Burkard Knöpker

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Burkard Knöpker hat drei Jahre für die Münstersche Zeitung und ein Jahr für ein regionales online-Magazin geschrieben, außerdem ein Buch über Menschen in Münster sowie Poetry-slam und Kabarett-Texte. Mit Freund*innen hat er die Initiative für Respekt und Toleranz gegründet, in der Uniformträger mit Foto und Profiltext vorgestellt werden (www.der-mensch-dahinter.de). Leidenschaftlich fährt er lange Strecken mit dem Fahrrad, am Rhein, an der Elbe, an der Mosel, an der Donau, auf Kuba oder Sri Lanka, doch am liebsten durch Frankreich. So schreibt er auch über diese Touren. Kultur in Münster, Radfahren in der Welt. Telefonisch erreichbar unter: 0176 72966092

Egozentriker unter sich

Klaviermusik. Mit Wodka-Flasche in der Hand und Pelz um die Schultern säuselt Alexandra del Lago von besseren Zeiten ins Mikro, nämlich ihrer Jugend. Ausgerechnet mit Chance Wayne ist sie im…

das Leben ist kurz

Wenn der junge Österreicher Lukas Sternath mit dem Gesicht fast auf der Tastatur des Flügels liegt und seine filigranen Finger dem Instrument eine romantische Melodie entlocken, sind wir beim 8.…

der Solist Radek Baborák hat krank dennoch gespielt

Schweiß auf der Stirn

Generalmusikdirektor Golo Berg steht mit dem Rücken zum Publikum, er wirkt wie ein großer schwarzer Vogel, der sein Gefieder vor dem Abflug noch einmal in Form bringt, so als ob…

Schaf auf Ecstasy

Das 6.Sinfoniekonzert gestern Abend stand im Zeichen der Orgel. Heute und Sonntag wird es wiederholt. Francis Poulenc` Konzert für Orgel, Streicher und Pauken sowie Camille Saint-Saens „Orgelsinfonie“. Einzig Olivier Messiaens…

nichts geht über Sibelius

Welch ein Beginn, die Mischung aus Glockenspiel und Vibraphon, ganz leise und andächtig wie ein sich sammelnder Bienenschwarm. Der geht in die Kurve, Bienen, die marschieren und stolpern – einer…

plötzlich herrscht Eintracht

Dann steht er auf der Bühne, klein, ein bisschen schmächtig, mit einem – so scheint es – viel zu großen Instrument. Mit kleinen Trippelschritten geht Shengzhi Guo zum Podest und…

Enterhaken hin, Raubein her

Der Mond, riesengroß und hell, taucht hinter Schilf ins Meer, vorne laufen die Wellen aus. eine lange Höhle im Gestein, feucht und kalt, dahinter ein Strömungsfilm, ein Segelschiff mit Takelage…

eine Fledermaus ist schneller als die Angst

Wenn plötzlich „Kratzer“ auftauchen, also fremde Wesen, die Kratzer hinterlassen, dann ist die Lage doch ernst, bedrohlich, gefährlich, oder? Muss man dem nicht Einhalt gebieten? Ein Familienstück über Toleranz passt…

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